KellerSprinter — eCycling & eRacing
DIY

Der Weg zur eigenen Rockerplate

Eine Rockerplate kippt entlang einer Rotationsachse von links nach rechts und unterstützt den Wiegetritt. Kompakte Übersicht aus jahrelanger Praxis — für den tiefen Einstieg geht's in den Artikeln.

Selbstbau-Anleitung

Konkrete Schritte, Material und Erfahrungen für den eigenen Bau.

Was ist eine Rockerplate?

Unterschiede zu SprintBoard & Co., Funktionsprinzip und Nutzen.

Das Wichtigste auf einen Blick

Die häufigsten Fragen, aufklappbar.

Materialliste (Holz, Schrauben, Bälle)
  • Holz: Multiplex- oder Siebdruckplatten. Bodenplatte ≈ 1,5 cm, obere Platte ≈ 1,8 cm. Kein MDF/OSB.
  • 3 Gummipuffer / Schwingungsisolatoren (ca. 50 mm Höhe).
  • 6 Senkkopfschrauben.
  • 2 aufblasbare Gummibälle — 15–18 cm Durchmesser (bei 5 cm Plattenabstand).
  • Optional: Rotationsachse (Scharnier oder Bolzen).
Werkzeug
  • Stichsäge oder Kreissäge für den Zuschnitt (alternativ Baumarkt-Service).
  • Akkuschrauber, Bohrer, Senker.
  • Winkel, Zollstock, Bleistift.
  • Ball-Manometer zur Druckmessung.
Optimaler Luftdruck in den Bällen

Keine Pauschale. Der Druck hängt von der Core-Stabilität ab — nicht vom Körpergewicht. Richtwerte (rechter Ball, gegenüber dem Schwungrad):

  • Anfänger / wenig Fahrleistung: ca. 0,2 bar
  • Viel- und Leistungsfahrer: bis knapp unter 0,1 bar

Mehr Druck → weniger Bewegung → weniger Effekt.

Warum keine Tennisbälle oder Federn?
  • Tennisbälle: zu kleines Volumen, zu hohe Kompression, kein einstellbarer Druck.
  • Stahlfedern: hartes Fahrgefühl durch hohe Vorspannung.
  • Aufblasbare Gummibälle (15–18 cm): einstellbar, gleichmäßige Abfederung.
Größe: klein schlägt groß

Kleine Platten nur unter Hinterrad + Trainer. Keine durchgehende große Platte (außer für Smartbikes wie KickrBike / NeoBike). Große Plates sind träge.